gerne stelle ich Ihnen mit diesem Jahresbericht 2021 die Bilanz der BIH vor. Um es vorwegzunehmen: Es wurden zwar weniger Fördermittel für die Beschäftigung abgerufen, aber gleichzeitig konnten mehr Menschen mit Schwerbehinderung erfolgreich in ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden im Vergleich zum Vorjahr.
Das Jahr 2021 war noch stark von der Coronapandemie geprägt. Daher wurde der Corona-Teilhabe-Fonds um einige Monate verlängert: Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen konnten bis Mitte 2021 Leistungen zum Ausgleich der Pandemiefolgen beantragen. Außerdem standen den Integrationsämtern pandemiebedingt zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Prozent der im jeweiligen Jahr eingenommenen Ausgleichsabgabe zur Verfügung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verzichtete auf die Hälfte der Abführung an den Ausgleichsfonds zur Stützung der Arbeitsentgelte in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
In 2021 vollzog die BIH den Wechsel ihrer Rechtsform hin zu einem eingetragenen und gemeinnützigen Verein. Mit der Gründung gehören 24 Mitglieder der BIH e.V. an. Die BIH setzt sich ein für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an einem inklusiven Arbeitsmarkt und für die Unterstützung von Menschen, die einen Gesundheitsschaden durch ein schädigendes Ereignis erlitten haben, für das die staatliche Gemeinschaft eine besondere Verantwortung trägt.
Lesen Sie im BIH-Jahresbericht 2021 die Zahlen, Daten und Fakten, die wir für Sie zusammengestellt haben.
CHRISTOPH BEYER
Vorsitzender des BIH-Vorstands
