Sehr geehrte Damen und Herren,

wie können Schwerbehindertenvertretungen und die weiteren Akteure im Betrieb die Inklusion im Unternehmen voranbringen? Welchen Einfluss hat die Prävention? Wie kann vorhandenes Personal inklusiv weiterentwickelt und wie kann eine inklusive Personalgewinnung gestaltet werden? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dritten BIH-Zukunftswerkstatt. Und sie suchten nach Lösungen, nahmen Impulse mit und hatten viel Gelegenheit zum wertvollen Austausch.

Aufgrund der Coronapandemie musste die Zukunftswerkstatt auf das Jahr 2023 verschoben werden. Für die BIH ist es eine wichtige Veranstaltung, um zu informieren und gleichzeitig hinzuhören, was die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung in der Arbeitswelt ausmacht. In spannenden Workshops zeigten uns die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie bewegt und wo sie sich Unterstützung wünschen.

Zudem gingen die zahlreichen Einschränkungen, die durch die Coronapandemie entstanden waren, 2023 langsam zurück und die Aktivitäten rund um berufliche Inklusion nahmen eine neue Dynamik auf. Endlich konnten die Integrations- und Inklusionsämter wieder mehr Maßnahmen anbieten und durchführen. Das schlug sich auch in der Bilanz der Leistungen nieder: Sie stiegen um mehr als 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 650 Millionen Euro wandten die Integrations- und Inklusionsämter bei Arbeitgebern, für Menschen mit Schwerbehinderung, in Arbeitsmarktprogrammen und zur institutionellen Förderung auf, um nur einige zu nennen.

Lesen Sie im BIH-Jahresbericht 2023 die Zahlen, Daten und Fakten, die wir für Sie zusammengestellt haben.

CHRISTOPH BEYER
Vorsitzender des BIH-Vorstands

 

BIH-Vorstandsvorsitzender lehnt in einem hellblauen Oberhemd lächelnd an einem Stehtisch.