Schwerpunkte der Arbeit

Leistungen der Integrations-/Inklusions­ämter 2023

Die Integrations-/Inklusionsämter in Deutschland engagieren sich seit Jahrzehnten für die beruf­liche Teilhabe von Menschen mit Schwer­behin­derung auf dem all­gemeinen Arbeits­markt. Dazu gehören folgende Aspekte:

  • Arbeitsplätze sichern, wenn im Berufsleben eine schwere Behinderung auftritt.
  • Die individuelle berufliche Entwicklung unterstützen.
  • Den beruflichen Wiedereinstieg nach einer längeren Erkrankung fördern.
  • Für junge Menschen mit Behinderung neue Zugänge zu Ausbildung und Beruf auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen – als Alternative zu Tätigkeiten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Finanziert wird das Leistungsangebot der Integrations-/Inklusions­ämter aus der Ausgleichs­abgabe.

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BIH-Akademie

Ein brandneues Angebot der BIH ging im Oktober 2023 live: In der BIH-Akademie erschienen die ersten beiden Selbstlernkurse zu den Themen „Versammlung der schwerbehinderten Menschen“ und „SGB  IX im Personalmanagement“. Sie richten sich an Vertrauenspersonen und weitere betriebliche Akteure, die mit der Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung befasst sind. Die Kurse können bequem am Arbeitsplatz absolviert werden. Es ist möglich, den Kurs zu unterbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt fortzusetzen. Mit Bedienungshilfen, Filmen mit Untertiteln und weiteren Features sind die Kurse barrierefrei gestaltet. Dabei werden Hör- und Seheinschränkungen sowie motorische Einschränkungen berücksichtigt.

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Integrationsfachdienste

In Deutschland gibt es ein flächen- und bedarfsdeckendes Netz an Integrationsfachdiensten. Eine Aufbereitung der Zahlen rund um Leistungen der Integrations- und Inklusionsämter an Integrationsfachdienste finden Sie im Abschnitt „Leistungen an Integrationsfachdienste”.

Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber

Das Jahr 2023  ist das erste Kalenderjahr in dem in allen Bundesländern die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) flächendeckend eingerichtet und mit geeignetem Personal ausgestattet werden konnten, um ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Die Fachberaterinnen und Fachberater der insgesamt 129 EAA-Träger  erzielten 31.464 Kontakte zu Betrieben. 60 Prozent der Kontakte wurden von den EAA initiiert. Vorrangig ging es dabei um Einstellungen inklusive Praktika und Erprobung. Mehr Informationen bietet die BIH-Themenseite „Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber“.